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04.12.2019 11:12

Ein Coach für alle Fälle

Sidney d’Almeida sorgt seit 15 Monaten als Mitarbeiter im Qualitätsmanagement bei der OSB AG dafür, dass alle Dokumente immer up to date sind und den gerade geltenden Normen entsprechen. Seine komplette Freizeit widmet er seiner Leidenschaft – dem Basketball. Wie er seinen Job erlebt und warum Detailgenauigkeit und Präzision für ihn auch neben seinem Beruf eine große Rolle spielen, verrät er uns im Interview.

Sidney, Du bist bei der OSB AG als Qualitätsmanager in der Verwaltung tätig. Was genau können wir uns darunter vorstellen? Was ist Dein tägliches „Doing“?

Ich kümmere mich darum, dass das Dokumentenmanagement einwandfrei funktioniert und dass alle Dokumente jederzeit den relevanten Qualitätsvorschriften und Qualitätsnormen entsprechen. Wir entwickeln Konzepte und Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung und laufenden Qualitätssicherung und stellen deren Umsetzung sicher. Zu unserer Aufgabe gehört es auch, dafür zu sorgen, dass die Kunden zufrieden sind und wir Zertifizierungen erhalten.  

Und das offensichtlich mit Erfolg. Die OSB AG hat im Februar wieder die ISO-Zertifizierung bekommen. War das ein großer Aufwand für Euch?

Wenn man eine Zertifizierung anstrebt, bedeutet es im Vorfeld schon immer eine Menge Arbeit. Die Prozesse müssen ja durch alle Abteilungen hindurch perfekt laufen. Da hat die Qualitätssicherung viel zu tun. Wir wurden zwei Tage lang von der Auditorin befragt. Für mich persönlich war es besonders spannend, da ich zum Zeitpunkt der Zertifizierung noch recht frisch an Bord war. Ich hatte im September erst bei der OSB AG angefangen.

Wie geht es jetzt mit dieser Zertifizierung weiter? Was bedeutet das konkret für Euch?

Wir müssen jetzt sicherstellen, dass wir von unseren Qualitätsstandards nicht abweichen. Wir sind zwar bis 2022 zertifiziert, müssen aber bis dahin trotzdem jährlich vor dem Auditorium beweisen, dass wir die Normen auch weiterhin einhalten, uns sozusagen die Zertifizierung immer noch verdient haben. Im Februar 2020 soll ich diese Präsentation vor den Auditoren übernehmen, das wird spannend. Und seit Februar dieses Jahres kümmere ich mich um die internen Audits mit den Kollegen aus den verschiedenen Abteilungen.

Wie bist Du zur OSB AG gekommen?

Witzigerweise über mein Hobby, den Basketball. Die OSB AG sponsort die Hellenen, dort bin ich Coach und im Vorstand. Darüber habe ich Andreas Siebenschuh kennengelernt und ihn nach einem Job gefragt. Er sagte „Komm vorbei und wir schauen mal, ob wir eine Position für Dich finden“. So bin ich im Qualitätsmanagement gelandet.

Was hast Du vorher gemacht, wie war Dein beruflicher Werdegang?

Ich komme auch ursprünglich aus München und habe Sport-, Event- und Medienmanagement am Campus M21 studiert. Eigentlich wollte ich beruflich in die Sportbranche.

Und bist nun doch bei der OSB AG gelandet. Happy damit?

Absolut! Ich habe sehr nette Kollegen, ein total angenehmes Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeiten und sehr viele Freiheiten. Und mein Job macht mir richtig Spaß. Ein Volltreffer also!

Und Du hast noch genug Zeit für den Basketball? Du bist Coach, spielst Du auch noch selber?

Nein, ich spiele nicht mehr selbst. Ich musste nach einer schweren Knieverletzung leider aufhören. Dann habe ich als Coach angefangen und die U14 in der Kreisliga trainiert. Mit dieser Mannschaft sind wir dann aufgestiegen bis in die Bayernliga – dreimal in drei Jahren. Ab 2015 war ich zudem Schriftführer und seit Juli bin ich 2. Vorstandsvorsitzender.

Das hört sich nach viel Arbeit an …

Ist es auch! Der Verein ist immerhin der zweitgrößte Basketballverein in München und besteht mittlerweile aus 23 Mannschaften. Und als Vorstandsmitglied macht man wirklich alles: Marketing & PR, Sponsorings, Kommunikation mit Mitgliedern und Eltern, darauf achten, dass wir alle Auflagen erfüllen – und davon gibt es ziemlich viele.

Klingt so, als hättest Du wenig Privatleben?

Fast keins. Ich bin montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr im Büro, dann gebe ich von 18:30 bis 20 Uhr Training. Wenn ich dann gegen 21 Uhr zuhause bin, arbeite ich noch bis ca. 23 Uhr von zuhause für den Verein (Vorstands- und Organisationsaufgaben). Samstags und sonntags begleite ich dann als Coach die Spiele meiner Jungs.

Dann bleibt Dir ja wirklich nicht viel Zeit für andere Dinge oder?

Kaum, Mittwochnachmittag ist mein einziger freier Tag. Aber das ist ok so. Für mich ist Basketball der perfekte Ausgleich zur Arbeit.

Gibt es Parallelen zwischen Deinem Job als Coach und Deinem Job bei der OSB?

Auf jeden Fall. Im Qualitätsmanagement muss man auf Details achten. Wenn ein Detail nicht passt, funktioniert das ganze System nicht. Als Coach ist es genau das gleiche.

Vielen Dank, Sidney, für das ausführliche Interview. Weiterhin viel Erfolg für Deinen Job – und toi toi toi für Deine Mannschaft!

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