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08.10.2018 10:10

„Die OSB AG hat mir beruflich wichtige Türen geöffnet“

Bernhard Wallis, Werkstofftechniker am Standort Köln, hat sich für eine Karriere ohne Studium entschieden – und geht erfolgreich seinen Weg. Weshalb die OSB AG für ihn ein interessanter Türöffner ist und warum er sich spontan zu einem Umzug von Dresden nach Köln entschied, verrät er im Interview.

(Hinweis: Für eine gute Lesbarkeit wird in diesem Interview nur die männliche Form verwendet. Es sind aber ausdrücklich alle Geschlechter angesprochen.)

Herr Wallis, Sie sind seit rund eineinhalb Jahren für die OSB AG tätig und arbeiten als Werkstofftechniker für einen OSB Kunden in Köln. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Bernhard Wallis: Ich bin in erster Linie für All-wheel drive- und eDrive-Systeme zuständig. Hier bin ich auf Antriebsstränge spezialisiert, also auf alles, was unter dem Auto läuft, wie etwa Wellen und Lenker, die zu den Rädern führen. Meine Aufgabe ist die Wareneingangskontrolle, sprich die Prüfung der Ware. Darüber hinaus bewerten wir in meiner Abteilung auch Feldausfälle. Dabei machen wir zunächst eine Problemanalyse, um zu schauen, wo der Fehler liegt. Dann geben wir entsprechend Hinweise, was vermieden werden kann und worauf geachtet werden muss. Zudem prüfen wir im Bereich Neuentwicklungen, ob Arbeitsprozesse entsprechend laufen oder etwas nachjustiert werden muss.

Sie nehmen sozusagen jedes Produkt unter die Lupe?

Bernhard Wallis: Ja, genau. Ich führe dafür täglich Probenpräparationen von Getrieberädern und Gelenken durch. Im ersten Schritt zerlege ich die zu prüfenden Teile. Da diese oftmals sehr filigran sind, werden sie über eine Warmeinbett-Presse in Epoxidharz eingebettet, geschliffen, poliert und dann unter dem Mikroskop ausgewertet. Ich nehme dabei etwa metallographische Auswertungen und Härtemessungen vor. 

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf?

Bernhard Wallis: Es ist die Arbeit als Werkstoffprüfer im Allgemeinen. Sie ist bis zu einem gewissen Grad wissenschaftlich, aber nicht zu theoretisch. Mir gefällt der hohe Praxisanteil, dass ich mit Kopf und Händen arbeite. Die Aufgaben sind abwechslungsreich, ich habe mit unterschiedlichen Materialien zu tun und lerne immer weiter dazu.

Liegt es an Ihrem Interesse an praktischer Arbeit, dass Sie sich gegen ein Studium entschieden haben?

Bernhard Wallis: Ja, ein Studium war mir zu theoretisch. Ich habe meinen Realschulabschluss und dann das Fachabitur gemacht. Danach eine Lehre zum Werkstoffprüfer und die Ausbildung zum Techniker für Gießereitechnik. Im Anschluss habe ich für ein Unternehmen in der Nähe von Dresden gearbeitet. Allerdings wurde mir dort nicht die Möglichkeit geboten, mich beruflich weiterzuentwickeln.

Sie haben sich dann initiativ bei der OSB AG beworben. Wie sind Sie darauf gekommen?

Bernhard Wallis: Ich habe im Internet verschiedene Jobportale angeschaut und die OSB AG tauchte dort mehrmals auf. Auf der Website des Unternehmens habe ich kein Stellenangebot gefunden, das auf mein Profil gepasst hätte, also habe ich einfach eine Initiativbewerbung per E-Mail geschickt. Ich habe meinen beruflichen Abschluss angegeben, in welchen Bereichen ich einsetzbar und ab wann ich verfügbar bin. Nach dem Absenden habe ich sofort eine Bestätigungsmail erhalten, dass meine Bewerbung aufgenommen wurde. Etwa eine Woche später kam dann schon der Anruf von den OSB Recruitern mit einem Stellenangebot. 

Sie hatten bei Ihrer Bewerbung ursprünglich den OSB Standort Leipzig im Blick. Wie kam es, dass Sie dann doch nach Köln gezogen sind? 

Bernhard Wallis: Mich haben die Stelle in Köln, der Aufgabenbereich sowie der OSB Kunde, für den ich jetzt tätig bin, überzeugt. Was meine Entscheidung ebenfalls stark beeinflusst hat, ist die positive, familiäre Atmosphäre bei der OSB AG. Ich wurde herzlich empfangen und mir wurden von Anfang an Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die OSB AG ist beruflich ein optimaler Türöffner. Sie hat sehr gute Verbindungen zu ihren Kunden, ein großes Netzwerk und es werden einem in kurzer Zeit verschiedene interessante Möglichkeiten vorgeschlagen. 

Sie sind beim Kunden in der Abteilung Materiallabor der einzige OSB Mitarbeiter. Wie sind Sie ins Team integriert worden? 

Bernhard Wallis: Das hat super funktioniert, ich bin hier zu 100 Prozent angekommen und werde wertgeschätzt. Darüber hinaus sind in den anderen Abteilungen weitere OSB Mitarbeiter tätig und auch der Kontakt direkt zur OSB AG ist nach wie vor sehr gut. Wenn ich etwas auf dem Herzen habe, kümmert sich das Unternehmen sofort darum und der Austausch unter OSB Kollegen wird gefördert. So gibt es regelmäßig Events wie Sommerfeste, Weihnachtsfeiern usw., bei denen wir uns alle treffen. 

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? 

Bernhard Wallis: Da ich jeden Tag mit Freude neue Erfahrungen sammle, kann ich mir vorstellen, selbst einmal Leute anzuleiten, mein Wissen weiterzugeben, also in Richtung Ausbilder zu gehen. Von der OSB AG erhalte ich dabei volle Unterstützung. Es könnte zudem sein, dass mich der Kunde übernimmt – auch hier ist das Unternehmen offen. Mit der OSB AG hat man viele Perspektiven, es bleibt immer spannend.

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