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13.01.2020 11:01

Beruflich und privat ein Ass

Louisa Noll, seit eineinhalb Jahren Mitarbeiterin der OSB AG, unterstützt seit Juni 2018 die Analyseabteilung eines renommierten OSB Geschäftspartners der Automotivebranche. Im Interview erzählt die technikversierte Powerfrau aus dem Ruhrgebiet, wie es sie zur OSB AG nach München verschlagen hat, wie vielseitig ihr Job ist und wie sie sich in ihrer Freizeit auspowert.

 

Louisa, Du warst die vergangenen 15 Monate als Qualitätsingenieurin in der Analyse angestellt. Was genau können wir uns darunter vorstellen? Was waren Deine konkreten Aufgaben?

Der Job war wirklich spannend und umfangreich! Ich habe sämtliche Analysen komplexer technologieübergreifender Fehlerbilder im Bereich des Heckends unter Berücksichtigung von Qualitätsmethoden erstellt und vorgestellt. Ebenso musste ich Sofortmaßnahmen empfehlen und eine Absicherung der definierten Maßnahmen mit den Prozesspartnern und Werken zur langfristigen Behebung der Fehlerbilder bestimmen. Auch die Vorbereitung, Planung und Steuerung von Einbauversuchen gehörte zu meinen Aufgaben dazu. Bereits nach 3 Monaten durfte ich dann auch schon die Führung und Leitung des Fokusteams Heckend übernehmen. Das war klasse!

 

Das klingt extrem technisch. Wolltest Du schon immer in so einem techniklastigen beruflichen Umfeld arbeiten?

Eigentlich schon ziemlich früh, ja. Ich habe ein Semester lang Mathematik studiert, aber das war mir ehrlich gesagt zu eintönig. Dann habe ich nochmal geswitched und meinen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Energiesysteme, an der Hochschule Ruhr-West gemacht. Da mir im Studium das Modul Maschinenbau besonders gut gefallen hat, habe ich noch einen Master im Bereich Maschinenbau in Produktionstechnik drangehängt. Erste Erfahrungen konnte ich dann bei einem Praktikum in Hamburg im Bereich Qualitätsmanagement sammeln. Das Praktikum hat mir großen Spaß gemacht und ich habe gemerkt, dass mir der Bereich Qualitätsmanagement liegt und ich mit den Qualitätsmethoden, der konkreten Anwendung und den Analysen sehr gut zurechtkomme.



Du bist im Kundenunternehmen der OSB AG kürzlich nochmal in eine andere Abteilung gewechselt. Was machst Du da jetzt?

Ja, obwohl die Personalabteilung Kosten einsparen muss, hatte ich das große Glück, nochmal in eine andere Abteilung wechseln zu können. Jetzt bin ich als übergreifende Q-Spezialistin im Einkauf und Lieferantennetzwerk tätig. Falls es bei Lieferanten Probleme gibt und sie aus irgendeinem Grund nicht mehr weiterkommen, springe ich ein und begutachte die Prozesse direkt vor Ort. Oder wenn beispielsweise die Montage meldet, dass an einem Bauteil Kratzer sind, muss ich herausfinden, wer diese Kratzer verursacht hat, die Montage oder der Lieferant – Fehlersuche also im Großen und Ganzen. Darüber hinaus mache ich momentan noch das komplette Reporting (Tracking-Liste, Morgenrunden, Anzahl der Nacharbeitsminuten auf den jeweiligen Teilen etc.). Es ist nicht mehr ganz so technisch wie vorher, macht aber auch Spaß!



Und warum hast Du Dich für die OSB AG entschieden?

Ich habe online sehr gute Bewertungen über die OSB AG gelesen und beschlossen, mich dort im Bereich Qualitätsmanagement zu bewerben. Ich konnte bei der Bewerbung sogar meine Wunsch-Standorte angeben, das fand ich ziemlich cool. Ich habe Düsseldorf, Hamburg und München angegeben. Kurze Zeit später bekam ich das Angebot für ein Projekt bei BMW.



Wie hast Du den Bewerbungsprozess empfunden?

Sehr angenehm. Der gesamte Prozess ging ziemlich schnell. Und meine jetzige Chefin hatte mich für das Vorstellungsgespräch morgens direkt am Hotel abgeholt und danach wieder am Bahnhof abgesetzt. Ich würde sagen, sowas kommt sonst eher selten vor. Und auch zeitlich sind sie mir entgegengekommen. Eigentlich wollte die OSB AG, dass ich schon im April anfange. Das hätte ich nicht geschafft und so war auch der Juni als Startmonat in Ordnung.



Jetzt haben wir viel über die Arbeit gesprochen. Was machst Du denn in Deiner Freizeit gern? Hast Du ein bestimmtes Hobby?

Tennis! Ich spiele, seit ich acht Jahre alt war, leidenschaftlich gern Tennis. Damals habe ich ziemlich intensiv gespielt und regelmäßig an Turnieren teilgenommen. Ich bin sogar des Öfteren Stadtmeisterin geworden. Zu der Zeit spielte ich in der Leistungsklasse sieben. Wenn man jedoch aufgrund von Zeitmangel nicht mehr so regelmäßig zum Spielen kommt, verliert man auch schnell seine Ranglistenpunkte. Aber ich versuche, so gut es geht wieder öfter zu spielen. Immerhin ist Tennis nun schon seit 20 Jahren meine Leidenschaft.



Siehst Du Parallelen zwischen Tennis und Deinem Job?

Tennis ist eine Einzelsportart. Hier ist es wichtig, sich niemals aufzugeben und ein starkes Durchsetzungsvermögen zu entwickeln. Diese Erfahrung hilft mir in meinem beruflichen Alltag und vor allem bei besonders anspruchsvollen Aufgaben enorm. Niemals aufgeben lautet die Devise.


Wurdest Du bei dem Geschäftspartner der OSB AG, bei dem Du derzeit tätig bist, gut aufgenommen und siehst Du Deine Zukunft dort?

Total! Mein Team ist sehr locker und immer gut drauf. Sie haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben, dazuzugehören. Ich bin sehr glücklich dort. Sollte es aber dort irgendwann nicht mehr weitergehen, könnte ich mir gut vorstellen, ins Ruhrgebiet zurückzugehen und bei der OSB AG in Düsseldorf zu arbeiten.

Vielen Dank für das nette Interview, Louisa!

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