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14.09.2018 15:34

„Hier kann ich e-Mobilität von Morgen mitentwickeln“

Die Projekte der OSB AG sind spannend. Sebastian Lengling, Projektleiter für Elektronik Hardwareentwicklung am Standort Köln, berichtet, was ihn an seinem Job begeistert und in welchem Punkt die OSB AG als Dienstleister ihn ganz besonders positiv überrascht hat.

(Hinweis: Für eine gute Lesbarkeit wird in diesem Interview nur die männliche Form verwendet. Es sind aber ausdrücklich alle Geschlechter angesprochen.)

Sebastian Lengling arbeitet als Projektleiter für Elektronik Hardwareentwicklung für einen OSB Kunden aus der Automobilindustrie im Großraum Köln. Schwerpunkt: All-wheel drive- und eDrive-Systeme. 

Herr Lengling, Sie sind ausgebildeter Fluggerätmechaniker mit Fachrichtung Triebwerktechnik. Wie kommt man darauf – und von dort zur Automobilindustrie?

Sebastian Lengling: Auslöser war mein großes Interesse für Antriebstechnik, sowohl für Flugzeuge als auch für Autos. Ich habe mich für die Ausbildung im Bereich Luftfahrt entschieden, weil man sich von dort den Weg in die Automobilindustrie offenhalten kann. Anders herum ist das schwieriger, denn in der Luftfahrt gelten noch strengere Regeln, was die Nachweisführung angeht.

Welche Impulse liefert die Luftfahrt für die Automobilindustrie? 

Sebastian Lengling: In der Luftfahrt gibt es etwa das seit Jahren gängige Thema Autopilot. Jetzt kommt Autonomes Fahren auch in der Automobilindustrie an. Einen ebenfalls hohen Stellenwert in der Luftfahrt genießt der Leichtbau. Aktuell kommt er in der Automobilindustrie immer mehr zum Tragen. Es gibt viele spannende Entwicklungen, die man vom Flugzeug auf das Auto ableiten kann.

Nach ihrem Studium in der Luft- und Raumfahrttechnik in München haben Sie bei einem Technologieberater gearbeitet mit Schwerpunkt Automobilindustrie. Weshalb der Wechsel in diesen Bereich? 

Sebastian Lengling: Den Weg bin ich ganz bewusst gegangen, weil ich in meiner Diplomarbeit über Hybridantriebe für Segelflugzeuge quasi „eDrive-Blut“ geleckt habe. Im Bereich eDrive sehe ich in der Automobilindustrie bessere Entwicklungsmöglichkeiten als in der Luftfahrt. Außerdem interessiere ich mich für die Zukunft der automobilen Antriebstechnik.

Wie sieht Ihr aktueller Arbeitsalltag bei der OSB AG aus? 

Sebastian Lengling: Spannend, finde ich! Das elektronische System, für das ich verantwortlich bin, wird in ein Gesamt-eDrive-System integriert. Ich definiere die technischen Anforderungen, die das Produkt erfüllen soll, um die Funktion, die der Kunde wünscht, gewährleisten zu können. Außerdem definiere ich die Einhaltung dieser Anforderungen sowie die Testumfänge, die dazu erbracht werden müssen. Ich überwache die Nachweisführung und gebe Meilensteine vor, bis wann welches Testing abgeschlossen sein soll. Neben Inhalt und Zeitplan behalte ich auch den Kostenrahmen im Blick. Ich bin Ansprechpartner für unsere Kunden und übernehme die Absprache mit Lieferanten.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut? 

Sebastian Lengling: Dass ich als Projektleiter für Elektronik Hardwareentwicklung sozusagen der Feuerwehrmann bin, der Ruhe, Ordnung und Strukturen in ein Projekt bringt. Außerdem ist das Team super. Ich kann mit meinem Fachwissen viele Themen abarbeiten. In Situationen, in denen es dann noch tiefer geht, steht mir ein ausgezeichnetes Expertenteam zur Seite. So habe ich stets die Kontrolle und nie das Gefühl, in eine Situation zu kommen, in der ich nicht weiterweiß. Außerdem ist der private Austausch bereichernd. Mit den OSB Kollegen treffe ich mich etwa in regelmäßigen Abständen zum Mittagessen.

Sie sind nun seit einem Jahr für die OSB AG tätig. Wie sind Sie zum Unternehmen gekommen? 

Sebastian Lengling: Ich wollte zurück in meine Heimat und bin im Großraum Köln auf Stellensuche im Bereich „Antriebstechnik in der Automobilindustrie“ gegangen. Die OSB AG hatte mit der Position des Projektleiters für Elektronic Hardwareentwicklung eindeutig das interessanteste Angebot für mich. Ich habe mich beworben und dann ging alles sehr schnell und einfach.

Manche Bewerber scheuen Arbeitnehmerüberlassungen. Wie war das bei Ihnen? 

Sebastian Lengling: Ich muss zugeben, dass ich zunächst Vorbehalte hatte, denn ehemalige Kollegen aus München hatten schlechte Erfahrungen mit dem Thema AÜ gemacht. Doch mit der OSB AG lief es von Anfang an rund. Hier haben die Angestellten in der Regel unbefristete Arbeitsverträge und sind in Festanstellung tätig. Bei mir kam noch ein weiterer Faktor hinzu, den ich sehr positiv bewerte: Ich bin für zwei Jahre für ein OSB Projekt tätig, dann werde ich vom Kunden übernommen, weil er sich eine langfristige Zusammenarbeit wünscht. Die OSB AG hat das von Anfang an kommuniziert und unterstützt. Das Unternehmen freut sich, gute Mitarbeiter zu gewinnen, gibt aber gerne den Weg frei, wenn eine Übernahme möglich ist. Das habe ich so bislang noch nicht erlebt.

Was begeistert Sie an Ihrem Job?

Sebastian Lengling: Im Bereich e-Mobilität und e-Antriebstechnik in der frühen Phase etwas mitgestalten zu können, das fasziniert mich. Die Entwicklungssprünge sind hier noch groß. eDrive ist ein Bereich, der erst seit wenigen Jahren in der Automobilindustrie vorangetrieben wird, da möchte ich dranbleiben. Es begeistert mich, Mobilität von Morgen mit zu entwickeln. Und wenn ich mal Abstand brauche, fahre ich eine Runde mit meinem amerikanischen Oldtimer, einem 78’er Pontiac Firebird, um den Block – danach sprudeln die Ideen wieder.

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