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31.08.2018 11:02

Fertigung 4.0: OSB und EOS über ihren erfolgreichen 3D-Druck Workshop

Additive Manufacturing revolutioniert die Industrie. Welche Einsatzgebiete und Herstellungsmöglichkeiten gibt es? Bei welchen Bauteilen lohnt sich das Fertigungsverfahren finanziell? Antworten auf diese und weitere Fragen lieferten die OSB AG und EOS in ihrem gemeinsamen 3D-Druck Workshop in München (Foto: Benjamin Haller, Application Development Consultant bei EOS). Ein wertvoller Austausch, der neue Erkenntnisse auch im Bereich Teile- und Baugruppendesign brachte.

Die Zeit in der 3D-Drucker rein im Bereich Rapid Prototyping verwendet wurden, ist endgültig vorbei. Laut Handelsblatt will der Technologiekonzern Siemens jetzt sogar anspruchsvolle Schaufeln für Gasturbinen per 3D-Druck fertigen. Mehr als 13.000 Umdrehungen pro Minute und Temperaturen von mehr als 1250 Grad Celsius müssen solche Bauteile standhalten. 

Das Marktforschungsinstitut IDC schätzt angesichts dieser Entwicklungen, so das Handelsblatt, dass Firmen im Jahr 2018 weltweit rund zwölf Milliarden US-Dollar für 3D-Druck-Anwendungen ausgeben. Bis 2021 soll der Betrag auf rund 20 Milliarden US-Dollar steigen – eine Zunahme von mehr als 20 Prozent pro Jahr.

OSB Workshop prüft Chancen und Risiken

Um Kunden im Bereich 3D-Druck optimal zu unterstützen und alle Chancen der Technologie voll auszuschöpfen, veranstaltete die OSB AG mit 3D-Druck-Pionier EOS einen Workshop in München. EOS gilt als weltweiter Technologie- und Qualitätsführer für High-End-Lösungen im Bereich der Additiven Fertigung. 

„Wir haben mit den Workshop-Teilnehmern Einsatzgebiete und Herstellungsverfahren im 3D-Druck ausführlich beleuchtet“, so Dominik Kuhl, Team Manager bei der OSB AG in München. „Es ist beachtlich, mit welchen Materialien mittlerweile gearbeitet wird. Dennoch muss man den wirtschaftlichen Aspekt berücksichtigen. Gemeinsam haben wir hier in unterschiedlichen Szenarien geprüft, wann sich Herstellung mit Additiver Fertigung finanziell lohnt und wann nicht.“

Neues Denken in der Formgebung

Besonders spannend wurde es im Bereich Formgebung und Design. Denn 3D-Drucker können Dinge völlig anders herstellen, als wir es gewohnt sind. „Es können jetzt komplexe und in sich bewegliche Baugruppen als ein Teil gedruckt werden, wie zum Beispiel ein kleines Planetengetriebe aus Metall, welches sonst aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt wurde. Durch diese Möglichkeiten gibt es viel Potential für neue als auch für bestehende Baugruppen, da man nicht mehr an eine starre Formgebung in Hinsicht auf Herstellbarkeit gebunden ist, wie man sie zum Beispiel beim Gießverfahren hat“, so Matthias Melzer, Project Manager bei der OSB AG in München. 

Insgesamt bewerteten alle Beteiligten den Workshop als äußerst informativ, bereichernd und innovativ. Die OSB AG freute sich, dass die Teilnehmer den Austausch mit dem Unternehmen und den Experten von EOS so gut beurteilten. Wie es weitergeht? Die Trends der Zukunft hat die OSB AG für ihre Kunden weiterhin im Blick. Und tauscht sich auch zukünftig gerne in produktiven Workshops darüber aus.

 

 

 

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